Haus- Hof- und Bachputzete an der Wilhelmschule

oder:  „Ich bin doch nicht Euer Mülleimer“, sagt die Erms

Bei schönstem Wetter fand die diesjährige Putzaktion der Wilhelmschule statt. 
Neben der jährlichen Putzaktion im schulnah gelegenen Abschnitt der Erms
standen folgende Arbeiten auf dem Programm:

  • Unkraut jäten, Hecken und Rosen schneiden im Garten
  • Müll einsammeln, kehren im Schulhof und vor der Schule
  • Holzlager, Backofen , Schul -„Bauhof“ und Müllplatz aufräumen und kehren
  • Geräteschuppen aufräumen und kehren
  • Rindenmulch unter der Nestschaukel auffüllen

Mit großem Eifer machten sich die Wilhelmschüler mit ihren Lehrkräften ans Werk, sie fegten und schnitten, stapften in Wathosen durch die Erms und sammelten reichlich Müll, sorgten in Regalen und Schuppen für Ordnung und hatten dabei einen Mordsspaß.  Besonders die Bachputzete verleitete  bei dem heißen Wetter zu mancher Spritzaktion, und das gemeinsame Auskippen des Rindenmulch-Anhängers führte zu einem großen „Hallo“!

 

Nachdenklich macht die Schüler jedes Jahr, was Menschen so alles in der Erms entsorgen: von reichlich Hundetütchen über Flaschen, Batterien bis zur geschmiedeten Balkenklammer war alles geboten – diesmal allerdings kein Fahrrad, wie auch schon mal eines geborgen worden war.

Zur Belohnung gab´s am Schluss Dinnete, die die Hauptstufenklasse im schuleigenen, selbst gebauten  Holzofen gebacken hatte.

Die ganze Schulgemeinschaft freut sich nun, dass das Schulgelände in neuem Glanz erstrahlt!

Spielstadt 2017 - Kinder lernen begeistert in der Spielstadt

Mit Äußerungen wie z. B. „wenn die Spielstadt nur länger dauern würde“, „ jetzt verstehe ich meine Eltern, wie sie für uns Kinder arbeiten und Geld verdienen müssen“ und „es gibt doch nächstes Jahr auch wieder eine Spielstadt, oder?“ drückten die Teilnehmer ihre Begeisterung für diese andere Art von Schule aus.
Hintergrund dieser Äußerungen ist die Projektwoche Spielstadt, die die Wilhelmschule seit vielen Jahren durchführt und bei der es u.a. darum geht, Verständnis für die Zusammenhänge von Arbeit und Wirtschaft zu entwickeln. Die Schüler können hierbei mit ihrer Arbeit in verschiedenen „Betrieben“ Geld in der Währung „Willi“ verdienen und dieses dann an verschiedenen Stellen wie Café, Wellness-Studio, Willi-Laden u. ä. wieder ausgeben. Das führt durchaus zu den verschiedensten ökonomischen Überlegungen; auch die von den Einnahmen erhobenen Steuern und Sozialabgaben geben manchem zu denken.
Wie bereits seit 4 Jahren war im Sinne der Inklusion auch wieder eine Klasse der Barbara-Gonzaga-Schule zur Teilnahme eingeladen: die Schülerinnen und Schüler der Klasse 5b samt Lehrerinnen waren wie alle anderen mit Feuereifer bei der Sache.
Ihren gelungenen Abschluss fand die Spielstadt mit einem Schulfest, das angesichts des unsicheren Wetters teilweise vom Schulhof in den Innenbereich der Schule verlegt wurde.
Als Gäste erfreuten sich viele Eltern ehemalige Schüler und Kollegen an den musikalischen Darbietungen, den Spielen, der Kunstausstellung und nicht zuletzt an den von Eltern gespendeten Grillwürsten sowie der Pizza aus dem schuleigenen Holzbackofen.
Über das tägliche Geschehen berichtete die projekteigene „Willi-Presse“. Auszüge davon sind unten angehängt.

DIE KÜCHE
In der Küche arbeiten im Moment  Angela, Mustafa  und Rahaf. Sie haben Wraps  gemacht, die sehr lecker geschmeckt haben. Die Wraps waren gefüllt mit Karottensalat, grünem Salat, Remoulade und Putenfleisch. Ein Wrap kostet 4 Willies.
Wrap ist Englisch und bedeutet „einrollen“.
Laila

MOSAIK-WERKSTATT
In der Spielstadt 2017 habe ich den Kindern, die in der Mosaik-Werkstatt gearbeitet haben, ein paar Fragen gestellt.float right
DAS SIND DIE FRAGEN:
Frage: Was ist eine Mosaik-Werkstatt?
Antwort: Eine Mosaik-Werkstatt ist,mit Glassteinen bunte Kunstwerke zu machen.
Frage: Was macht ihr hier?
Antwort: Wir kleben bunte Glassteine auf.
Frage: Was kann man alles hier herstellen?
Antwort: Man kann hier Spiegel,Boxen, Untersetzerund Schmuckkästchen verzieren.
Frage: Macht es euch hier Spaß?
Antwort: Ja es macht uns Spaß, weil wir uns hier unterhalten können.
Frage: Wie viele Kinder dürfen in der Mosaik-Werkstatt mitmachen???
Antwort: Es dürfen 4 bis 5 Leute mitmachen.
Sarina

DIE WILLI-BANK
Die Bankmitarbeiter sagen, dass  ihnen ihre Arbeit gefällt.
Das Geld von gestern gilt heute nicht mehr. Die Willis von gestern werden  geschreddert, damit niemand Unsinn machen kann. Die älteren Schüler zahlen  für jede Abhebung 3 Willi Gebühren und Steuer.
Adriana

INSTRUMENTE BAUEN - INTERVIEW MIT DER CHEFIN FRAU GUGGENMOS
Wie viel Instrumente wurden denn schon gebaut? Es wurden schon 15 Instrumente gebaut.
Macht es ihnen Spaß, die Kinder zu unterrichten?  Ja, es macht sehr viel Spaß.
Wie viele Kinder haben hier schon gearbeitet? Ungefähr 18-20 Kinder.
Macht es auch den Kindern Spaß? Ich denke, den Kindern macht es auch sehr viel Spaß, Instrumente zu bauen.
Aus was werden die Instrumente gebaut? : Aus Tontöpfen oder Papprolle, Kleister, Butterbrotpapier, Nägeln.
Man kann verschiedene Instrumente bauen.
Die Kinder verstehen sich sehr gut mit der Arbeitsgeberin.
Den Kindern macht es Spaß, Instrumente zu bauen.
Die Arbeitgeberin hilft auch ihren Mitarbeitern.
Jaqueline

Winterfest in der Wilhelmschule

Am 09.02.2017 fand das Winterfest der Wilhelmschule statt.

Die ganze Schule traf sich im Mehrzweckraum, wo alle von Herrn Fischer mit einer kurzen Rede begrüßt wurden.

Das Fest wurde durch eine der Trommelgruppen eröffnet. Klasse GH führte einen Tanz zum Schneemann Rock n Roll auf. Alle durften mittanzen. Das war ziemlich lustig, alle haben gelacht und waren gut drauf. Im Anschluss folgte ein weiterer Auftritt der anderen Trommelgruppe. Klasse G hat eine Geschichte vorgetragen und ein Lied gesungen. Die Klasse H veranstaltete das Willi-Quiz. Alle Schüler durften mitmachen. Die Fragen drehten sich rund um die Schule, waren aber gar nicht so einfach.  

Drei Kinder aus der Klasse GH erhielten ihr Seepferdchen mit einer Urkunde feierlich überreicht.

Lucas und Angelina haben eine Auszeichnung erhalten für die Führung durch das Schulhaus mit dem Landesinstitut für Schulentwicklung. Unsere Schulband spielte zum Abschied noch Jingle Bells und natürlich unseren Willi-Song.

von Jaqueline Klasse H

Die Neuen an der Wilhelmschule

Begrüßungsfeier zum Schuljahr 2016/17

 Es war zwar noch keine Woche Schule vorbei, aber die Wilhelmschüler konnten ihre „Neuen“ bereits mit einem ausführlichen Programm begrüßen.

Die Trommelgruppen arbeiteten interaktiv mit dem Publikum, und die Grundstufenklasse brachte „Verliebte Zahlen“ auf die Bühne.

Während die Grund-/Hauptstufe sich selbst auf einem Plakat vorstellte, bot die Hauptstufenklasse eine Nachrichtensendung über die neuesten Ereignisse in Stadt und Schule, nicht ohne auch ein Interview mit der neuen Lehrerin zu senden.

Die sechs neuen Schüler hatten Eltern und Großeltern mitgebracht, und auch die Mittagsbetreuerinnen waren zur Feier gekommen, so dass die Begrüßung vor vollem Haus stattfinden konnte. Damit ihr Lernweg immer hell und sonnig werde, überreichte der Schulleiter allen Neulingen eine symbolträchtige Sonnenblume.

Das schwungvoll geschmetterte Wilhelmschul-Lied und eine von den Schülern selbst gebackene Süßigkeit für jeden rundeten wie immer die Veranstaltung ab.

 

Absolventen der Wilhelmschule Bad Urach

SBBZ mit Förderschwerpunkt Lernen entlässt sechs 9.-Klässler/innen

Nach vielen Jahren individuellen und engagierten Lernens sowie intensiver Berufsvorbereitung konnte die Wilhelmschule in diesem Sommer sechs Absolvent/innen „ins Leben“ entlassen. Obwohl sie natürlich während ihrer Schulzeit manch hitzige und kontroverse Diskussion mit ihren Lehrkräften führten, nehmen die drei Mädchen und drei Jungs nun doch wehmütig Abschied von ihrer Schule und ihren Kameraden. Sie gehen aber gut gerüstet auf den Weg ins Berufsleben: sie wurden und werden weiter begleitet von ihren bisherigen Lehrern, einer Berufseinstiegsbegleiterin, einer Beraterin der Agentur für Arbeit und von den Fachkräften an ihren künftigen beruflichen Schulen.

Sie alle haben mehrere zweiwöchige Betriebspraktika und einen anschaulichen Berufsvorbereitungsunterricht in kleinen Gruppen durchlaufen, manche außerdem noch Tagespraktika, z.B. im Altenheim oder im gemeinnützigen Hohbuch-Café in Reutlingen. Sie haben in einem Trainingsraum und in Workshops gelernt, wie man Konflikte konstruktiv lösen kann, konnten sich in vielen praktischen Projekten der Schule Tugenden wie Ausdauer, Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit aneignen.

Auf dem Weg über verschiedene ein- bis zweijährige Berufsfördermaßnahmen werden sie mit der gebotenen Unterstützung ihren Platz im Ausbildungs- und Berufsleben finden, der ihnen die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben sichert.

 Stolz präsentierten sie sich zum Abschied in ihren selbst designten Sweatshirts und feierten mit ihren Eltern und Lehrern ein zünftiges Fest im Schulhof. Dabei ließ es sich der Vater einer Entlass-Schülerin nicht nehmen, bis in die Nacht hinein am schuleigenen Holzbackofen Pizza zu backen.